Blog: Rezepte & Wissen
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am Jun 25 2026
Backrohr auf 180°C Umluft vorheizen.
4 rote Paprika waschen, halbieren und die Kerne entfernen. Den grünen Strunk am besten dran lassen, damit die Paprika die Form besser behalten.
Die Paprika mit etwas Olivenöl und Salz beträufeln und im Backofen für ca. 25 Minuten rösten.
135g buntes Quinoa nach Packungsanleitung kochen und danach zur Seite stellen.
2 Zwiebel und 4 Knoblauchzehen klein schneiden.
Zuerst den Zwiebel in einer Pfanne in Olivenöl bei mittlerer Hitze anbraten.
Nach kurzer Zeit den Knoblauch hinzufügen und auch anbraten.
Jetzt 1 Dose Kichererbsen abtropfen und gemeinsam mit 1 Dose gewürfelte Tomaten in die Pfanne geben.
2-3 TL Afrikas Harissa hinzufügen
(Optional für weniger Schärfe, Schafskäse Feta oder Olympisches Gyros verwenden)
Für 15 Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Gekochtes Quinoa zur Kichererbsen-Tomaten-Sauce hinzufügen und rühren bis alles schön vermischt ist.
Paprika aus dem Ofen nehmen und mit der Sauce füllen.
Mit frischer Petersilie oder frischem Koriander toppen und servieren.
Harissa Paste zum Nachschärfen:
Mische etwas Olivenöl mit Afrikas Harissa, Zitronensaft und klein geschnittenem Knoblauch zu einer Paste.
Paste nach Belieben über die gefüllten Paprika geben.
am Jun 25 2026
300g Mung Bohnen über Nacht in Wasser einweichen.
Einweichwasser wegschütten und Mung Bohnen abspülen.
Die Mung Bohnen in einem Top mit der 2,5 fachen Menge Wasser auf mittlerer Stufe kochen, bis sie weich sind (ca. 20-30 Minuten).
2 Zwiebel und 5 Knoblauchzehen klein schneiden.
3 Tomaten klein schneiden.
1-2 TL Panch Phoron grob mörsern.
In einem weiten Topf 1-2 EL Ghee (Butterschmalz) erhitzen.
Das gemörserte Panch Phoron in das heiße Ghee geben und kurz anrösten.
Nun 1/2 TL Kurkuma und 1-2 TL Ayurveda Sambaar dazu geben und im heißen Ghee auch kurz anrösten.
Klein geschnittene Zwiebel und Knoblauch in der Ghee-Gewürzmischung unter ständigem Umrühren anrösten.
Wenn sich ein köstlicher Duft entfaltet, die klein geschnittenen Tomaten ebenfalls hinzufügen und kurz unter rühren anrösten.
Nun die abgetropften Mung Bohnen in den Gewürz-Tomaten-Sud geben, umrühren und kurz köcheln lassen.
Nun den Saft einer 1/2 Zitrone und einen 1/2 TL Garam Masala hinzufügen und alles gut umrühren.
Mit Salz & Pfeffer abschmecken.
Mit Reis servieren.
Nach Belieben mit frischem Koriander, Chili oder Sprossen garnieren.
Salz ist nicht gleich Salz: Warum Herkunft, Struktur und Verarbeitung den Unterschied machen
am Jun 22 2026
Salz begleitet uns jeden Tag. Es steht in fast jeder Küche, gehört in unzählige Gerichte und ist für viele von uns so selbstverständlich, dass wir kaum darüber nachdenken. Dabei ist Salz eines der ältesten und bedeutendsten Naturprodukte der Menschheit.
Doch Salz ist nicht gleich Salz.
Ob aus dem Meer, aus dem Berg, aus einem Salzsee oder aus einer Quelle – jedes Natursalz erzählt seine eigene Geschichte. Es entsteht durch Sonne, Wind, Erde, Wasser und Zeit. Seine Herkunft prägt Struktur, Farbe, Geschmack und Charakter.
Bei Baron de Sel beschäftigen wir uns seit vielen Jahren mit der Vielfalt naturbelassener Salze. Denn gutes Salz ist für uns nicht einfach nur „salzig“. Es ist ein ursprüngliches Naturprodukt, das mit Sorgfalt ausgewählt, schonend verarbeitet und bewusst verwendet werden sollte.
Wie alles begann: Die Geschichte des Barons
Die erste Begegnung unseres Gründers Klaus mit Natursalz geht zurück ins Jahr 1998. Bei einem Brunnen in St. Florian traf er einen Mann, der sich Heilwasser an der Quelle abfüllte und ein kleines Fläschchen mit Salz um den Hals trug.
Wie sich herausstellte, war es ein natürliches Steinsalz. Diese Begegnung weckte eine tiefe Neugier – und wurde zum Anfang einer großen Leidenschaft.
Aus dieser Leidenschaft entstand später Baron de Sel.
Bis heute ist Salz für uns nicht nur ein Grundgewürz. Es ist Ursprung, Handwerk, Geschichte und Genuss. Genau deshalb achten wir bei unseren Natursalzen auf Herkunft, Reinheit, natürliche Struktur und eine sorgfältige Verarbeitung.
Warum Natursalz mehr ist als Würze
Natursalz ist ein über lange Zeit entstandenes Naturprodukt. Je nach Herkunft kann es neben Natriumchlorid auch natürliche mineralische Begleitstoffe enthalten, die Farbe, Struktur und Charakter beeinflussen.
Während industriell raffiniertes Salz stark verarbeitet und standardisiert wird, bleibt naturbelassenes Salz in seiner ursprünglichen Form erhalten. Es wird nicht chemisch raffiniert und kommt ohne unnötige Zusätze aus.
Für uns ist genau das der entscheidende Unterschied: Natursalz trägt seine Herkunft noch in sich. Es schmeckt nicht nur salzig, sondern hat Charakter.
Manche Salze sind mild und fein. Andere sind kräftiger, mineralischer oder besonders knusprig. Einige eignen sich hervorragend zum Kochen, andere entfalten ihre Wirkung am schönsten als Finish direkt am Teller.
Natursalz vs. raffiniertes Salz
Raffiniertes Speisesalz wird industriell verarbeitet. Dabei wird es auf einen möglichst einheitlichen Standard gebracht. Häufig besteht es fast ausschließlich aus Natriumchlorid und kann zusätzlich mit Rieselhilfen, künstlichem Jod oder anderen Zusatzstoffen versehen sein.
Natursalz ist anders.
Es bleibt naturbelassen, wird mechanisch und schonend verarbeitet und behält seine ursprüngliche Struktur so weit wie möglich. Je nach Salzart kann man Herkunft, Kristallform und Charakter noch erkennen.
Baron de Sel Natursalz steht für:
vollkommen naturbelassene Qualitätkeine chemische Raffinationkeine unnötigen Zusatzstoffekeine Rieselhilfenkein künstliches Joderkennbare Herkunft und natürlicher Charaktersorgfältige Auswahl sauberer Regionenschonende Verarbeitung
Nicht jedes Salz ist gleich. Herkunft und Verarbeitung machen den Unterschied.
Die Vielfalt der Natursalze
Salz kann auf ganz unterschiedliche Weise entstehen. Genau daraus ergibt sich seine besondere Vielfalt. Bei Baron de Sel unterscheiden wir vor allem vier große Gruppen: Meersalz, Steinsalz, Seesalz und Quellsalz.
Jede Salzart hat ihre eigene Entstehung, ihren eigenen Charakter und ihre ganz eigenen Verwendungsmöglichkeiten in der Küche.
Meersalz: Die Kraft von Sonne und Ozean
Meersalz entsteht durch die natürliche Verdunstung von Meerwasser. Sonne, Wind und Zeit lassen das Wasser langsam verdunsten, bis Salzkristalle zurückbleiben.
Diese traditionelle Gewinnung ist besonders ursprünglich. Je nach Region, Klima und Erntezeitpunkt entstehen unterschiedliche Kristallstrukturen – von feinem Meersalz bis hin zu zarten Salzblüten.
Meersalz eignet sich wunderbar für die tägliche Küche. Es passt zu Gemüse, Fisch, Fleisch, Pasta, Salaten, Suppen und mediterranen Gerichten. Feine Meersalze können direkt beim Kochen verwendet werden, während besondere Strukturen wie Fleur de Sel ideal als Finish geeignet sind.
Fleur de Sel: Die zarte Salzblume
Fleur de Sel ist eine besondere Form des Meersalzes. Es entsteht nur unter bestimmten Bedingungen an der Oberfläche der Salzgärten. Dort bilden sich feine Kristalle, die vorsichtig von Hand geerntet werden.
Diese zarten Salzblüten sind besonders beliebt als Finish. Sie werden nicht mitgekocht, sondern erst kurz vor dem Servieren über das Gericht gestreut.
Fleur de Sel passt hervorragend zu:
gegrilltem GemüseFisch und MeeresfrüchtenTomaten, Salaten und AntipastiSteak und FleischgerichtenKaramell, Schokolade und Desserts
Seine feine, leicht knusprige Struktur macht es zu einem Salz für besondere Momente.
Steinsalz: Jahrmillionen alte Reinheit
Steinsalz ist uraltes Meersalz. Es entstand vor Millionen von Jahren, als ehemalige Meere austrockneten und das Salz tief in der Erde eingeschlossen wurde. Dort lagerte es geschützt in Salzadern und Gesteinsschichten.
Diese geologische Entstehung macht Steinsalz besonders faszinierend. Es ist ein Salz mit Geschichte – geformt durch Zeit, Druck und Erde.
Bekannte Steinsalze sind zum Beispiel Himalaya-Salz oder Halite-Salz. Sie unterscheiden sich in Farbe, Struktur und mineralischem Charakter.
Steinsalz eignet sich besonders gut für:
SalzmühlenSuppen und EintöpfeFleisch- und GemüsegerichtePasta- und ReisgerichteAlltagsküche mit natürlichem Salzcharakter
Gerade in der Mühle bringt Steinsalz seine feste Kristallstruktur besonders gut zur Geltung.
Seesalz: Entstanden aus uralten Salzseen
Seesalz stammt aus ehemaligen Binnenmeeren oder Salzseen. Über lange Zeit verdunstete das Wasser und zurück blieben mineralreiche Salzablagerungen.
Diese Salze verbinden Eigenschaften von Meer- und Steinsalz. Sie sind natürlich gewachsen, charaktervoll und oft geprägt von besonderen geologischen Bedingungen.
Ein Beispiel dafür ist Lac Rose Salz. Solche Salze bringen nicht nur Würze, sondern auch eine besondere Geschichte auf den Teller.
Seesalz eignet sich gut für:
GemüsegerichteReis- und CouscousgerichteFisch und FleischGewürzmischungenFinish und Tischsalz
Je nach Struktur kann es fein dosiert oder als dekoratives Finish verwendet werden.
Quellsalz: Die seltene Kostbarkeit
Quellsalz entsteht dort, wo salzhaltige Quellen aus der Tiefe an die Oberfläche treten. Das salzhaltige Wasser wird gefasst und traditionell gesiedet, bis sich die Salzkristalle bilden.
Diese Art der Gewinnung ist besonders ursprünglich und handwerklich geprägt. Quellsalz ist oft fein, sanft und rar.
Für uns ist Quellsalz eine besondere Salzart, weil es die Verbindung von Wasser, Erde und Handwerk so unmittelbar zeigt.
Quellsalz passt besonders gut zu:
feinen GemüsegerichtenSuppen und klaren BrühenFischEierspeisenButterbrotGerichten, bei denen eine sanfte Salznote gewünscht ist
Es ist ein Salz für alle, die feine Strukturen und ursprüngliche Gewinnung schätzen.
Warum Baron de Sel Natursalze?
Wir wählen unsere Salze mit großer Sorgfalt aus. Dabei achten wir nicht nur auf Geschmack, sondern vor allem auf Herkunft, Reinheit und Verarbeitung.
Unsere Natursalze stammen aus ausgewählten Regionen der Erde und werden möglichst naturbelassen verarbeitet. Sie werden nicht chemisch raffiniert und kommen ohne unnötige Zusatzstoffe aus.
Für uns zählt:
Woher kommt das Salz?Wie wurde es gewonnen?Ist die Region sauber und geschützt?Wurde es schonend verarbeitet?Bleibt seine natürliche Struktur erhalten?Passt es geschmacklich und qualitativ zu unserem Anspruch?
Denn Salz ist nicht nur ein Rohstoff. Es ist ein Naturprodukt, das Respekt verdient.
Wie verwendet man Natursalz richtig?
Gutes Salz sollte bewusst verwendet werden. Nicht mehr, sondern besser salzen – das ist unser Zugang.
Feine Salze eignen sich gut zum Kochen, Backen und täglichen Würzen. Grobe Salze und Mühlensalze bringen Struktur und lassen sich frisch mahlen. Fleur de Sel und besondere Salzflocken entfalten sich am schönsten als Finish direkt am Teller.
Unsere Tipps für die Küche
Zum Kochen:Feines Meersalz, Steinsalz oder Quellsalz verwenden. Es verteilt sich gut und würzt gleichmäßig.
Für die Mühle:Grobe Kristalle wie Himalaya Salz oder andere Steinsalze eignen sich ideal zum frischen Mahlen.
Als Finish:Fleur de Sel, Salzflocken oder besondere Kristallsalze erst am Schluss verwenden. So bleiben Struktur und Geschmack erhalten.
Für Gemüse:Natursalz hebt die natürliche Süße und Frische von Gemüse hervor. Besonders gut bei Ofengemüse, Tomaten, Salaten und Grillgemüse.
Für Süßes:Eine kleine Prise Fleur de Sel passt wunderbar zu Schokolade, Karamell, Brownies oder Keksen.
Salz bewusst genießen
Salz ist lebensnotwendig, aber wie bei vielen Dingen kommt es auf die Menge an. Die WHO empfiehlt Erwachsenen, nicht mehr als 5 Gramm Salz pro Tag zu konsumieren. In Österreich wird für Erwachsene häufig ein Richtwert von maximal 6 Gramm pro Tag genannt.
Das bedeutet nicht, dass man auf Salz verzichten muss. Es bedeutet, Salz bewusster zu verwenden.
Gerade deshalb macht gutes Salz Sinn. Wer mit hochwertigen Natursalzen würzt, salzt oft bewusster, gezielter und mit mehr Gefühl. Und wer zusätzlich mit Kräutern, Gewürzen, Säure und guten Zutaten arbeitet, braucht oft weniger Salz, ohne auf Geschmack zu verzichten.
Unser Fazit: Salz hat Charakter
Salz ist eines der einfachsten und gleichzeitig spannendsten Lebensmittel der Welt.
Es kann aus dem Meer kommen, aus dem Berg, aus einem Salzsee oder aus einer Quelle. Es kann fein, grob, knusprig, mild, mineralisch oder besonders zart sein. Es kann ein Gericht beim Kochen begleiten oder als Finish den letzten Schliff geben.
Für uns bei Baron de Sel ist Salz nicht gleich Salz.
Ein gutes Natursalz erzählt von seiner Herkunft. Es bleibt naturbelassen, frei von unnötigen Zusätzen und wird mit Sorgfalt ausgewählt.
Ob Meersalz, Steinsalz, Seesalz oder Quellsalz – jedes Salz hat seinen eigenen Charakter. Und genau diese Vielfalt macht Natursalz so besonders.
Paprikapulver im Test: Warum Bio wichtig ist - und Qualität den Unterschied macht
am Jun 22 2026
Paprikapulver gehört zu den Gewürzen, die in fast jeder Küche zu finden sind. Es verleiht Gulasch, Paprikahendl, Ofengemüse, Erdäpfeln, Dips, Saucen, Marinaden und vielen Alltagsgerichten seine typische Farbe und mild-fruchtige Würze.
Gerade weil Paprikapulver so regelmäßig verwendet wird, lohnt sich ein genauer Blick auf die Qualität. Denn aktuelle Untersuchungen von foodwatch und Greenpeace zeigen: Besonders konventionelles Paprikapulver kann mit einer Vielzahl an Pestizidrückständen belastet sein.
Auch ORF.at und help.ORF.at berichteten über die Ergebnisse. Für uns bei Baron de Sel ist das ein klares Zeichen: Bio ist bei Gewürzen ein entscheidender Qualitätsfaktor – und sorgfältige Prüfung macht den Unterschied.
Was wurde getestet?
Greenpeace untersuchte im Mai 2025 insgesamt 13 Paprikapulver aus österreichischen Supermärkten. Darunter waren zehn konventionelle Produkte und drei Bio-Produkte. Das Ergebnis war auffällig: In allen 13 Proben wurden Rückstände gefunden. In den zehn konventionellen Paprikapulvern wurden jeweils zwischen 10 und 19 verschiedene Pestizidwirkstoffe nachgewiesen.
Insgesamt fand Greenpeace 37 verschiedene Pestizidwirkstoffe. Zwölf der nachgewiesenen Wirkstoffe waren in der EU nicht zugelassen. Zwei Produkte überschritten laut Greenpeace gesetzliche Grenzwerte.
Auch foodwatch veröffentlichte 2026 einen Pestizid-Test, bei dem Paprikapulver ebenfalls zu den besonders auffälligen Produktgruppen zählte. Laut ORF wurden beim foodwatch-Test in zehn getesteten Lebensmitteln aus österreichischen Supermärkten insgesamt 30 Rückstandsnachweise verbotener Pestizide festgestellt. Besonders belastet war demnach Paprikapulver, darunter Produkte mit fünf bis sieben entsprechenden Rückständen.
Warum ist Paprikapulver besonders sensibel?
Gewürze sind konzentrierte Naturprodukte. Paprika wird geerntet, getrocknet und vermahlen. Dadurch entsteht ein aromatisches Pulver mit intensiver Farbe und Geschmack. Gleichzeitig bedeutet diese Verarbeitung aber auch: Was auf dem Feld oder während der Verarbeitung mit der Rohware passiert, kann sich später im fertigen Gewürz wiederfinden.
Bei konventionellem Anbau können chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Rückstände davon können in Lebensmitteln nachweisbar sein. Besonders kritisch ist es, wenn mehrere Wirkstoffe gleichzeitig auftreten oder wenn Stoffe gefunden werden, die in der EU nicht mehr zugelassen sind.
Genau deshalb ist für uns die Herkunft der Rohware, die Anbauweise und die analytische Prüfung so wichtig.
Welche Pestizide wurden gefunden?
Greenpeace nennt im Marktcheck verschiedene Wirkstoffe, die in den untersuchten Paprikapulvern nachgewiesen wurden. Einige davon sind besonders relevant, weil sie in der EU nicht zugelassen sind oder weil Grenzwerte überschritten wurden.
Chlorfenapyr wurde laut Greenpeace in mehreren konventionellen Proben nachgewiesen. In einer Probe wurde der errechnete Grenzwert überschritten. Greenpeace beschreibt Chlorfenapyr als Stoff, der in größeren Mengen gesundheitsschädlich sein kann und Hinweise auf problematische Wirkungen auf Nervensystem, Hormonsystem und Umwelt zeigt.
Anthrachinon wurde in einer Probe stark erhöht nachgewiesen. Greenpeace nennt hier eine deutliche Grenzwertüberschreitung. Der Stoff gilt als problematisch, weil er als möglicherweise bzw. wahrscheinlich krebserregend eingestuft wurde.
Clothianidin und Thiamethoxam wurden ebenfalls in mehreren Proben gefunden. Beide gehören zu Wirkstoffen, die in der EU nicht mehr zugelassen sind. Sie stehen auch wegen ihrer Wirkung auf Bienen, Hummeln und Wasserorganismen in der Kritik.
Lufenuron wurde laut Greenpeace ebenfalls in mehreren Proben nachgewiesen. Der Wirkstoff wird nur langsam abgebaut und kann sich in Lebewesen anreichern.
Pendimethalin wurde in einer Bio-Probe in Spuren gefunden. Greenpeace beschreibt Pendimethalin als chemisch-synthetisches Pestizid, das unter dem Orientierungswert für biologischen Landbau nachgewiesen wurde.
Diese Beispiele zeigen: Es geht nicht nur um einzelne Rückstände, sondern oft um Mehrfachbelastungen. Gerade sogenannte Pestizid-Cocktails werden kritisch diskutiert, weil die kombinierte Wirkung mehrerer Rückstände noch nicht vollständig erforscht ist.
Bio schnitt deutlich besser ab
Die Greenpeace-Analyse zeigt aber auch: Bio-Paprikapulver war im Vergleich zu konventionellen Produkten deutlich geringer belastet. Während in den konventionellen Produkten jeweils zehn bis 19 Wirkstoffe gefunden wurden, enthielten die Bio-Proben deutlich weniger Rückstände und diese in deutlich niedrigeren Konzentrationen.
Das ist ein wichtiger Punkt: Bio bedeutet strengere Regeln in der Landwirtschaft. Der Einsatz chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel ist im Bio-Anbau stark eingeschränkt. Dadurch ist das Risiko für entsprechende Rückstände deutlich geringer.
Für uns ist Bio deshalb nicht einfach ein schönes Siegel auf dem Etikett. Bio ist die Grundlage für gute Gewürzqualität.
Auch bei Bio gibt es Unterschiede
Trotzdem zeigt die Greenpeace-Untersuchung auch: Bio ist nicht automatisch gleich Bio. Auch bei Bio-Produkten können Spuren oder Rückstände auftreten – etwa durch Umwelt, Verarbeitung, Lagerung, Transport oder Wasseraufbereitung.
In den getesteten Bio-Paprikapulvern wurde laut Greenpeace unter anderem Chlorat gefunden. Bei einzelnen Bio-Proben wurden zusätzlich weitere Stoffe in sehr kleinen Mengen nachgewiesen.
Das bedeutet: Bio ist die richtige Richtung. Aber entscheidend ist zusätzlich, wie sorgfältig Rohwaren ausgewählt, geprüft und verarbeitet werden.
Genau hier beginnt für uns bei Baron de Sel der eigentliche Qualitätsanspruch.
Was ist Chlorat – und warum kann es in Bio-Paprika vorkommen?
Chlorat ist ein besonderer Fall. Es ist in der EU nicht mehr als Wirkstoff in Pflanzenschutzmitteln zugelassen. Gleichzeitig kann Chlorat aber auch auf anderem Weg in Lebensmittel gelangen – zum Beispiel durch chlorhaltige Desinfektionsmittel oder durch Trinkwasseraufbereitung.
Bei spanischer Paprika-Rohware ist dieser Punkt besonders relevant, weil Wasseraufbereitung, Bewässerung und gechlortes Wasser eine Rolle spielen können. Deshalb ist ein Chlorat-Nachweis anders einzuordnen als ein breiter Mix aus mehreren chemisch-synthetischen Pestizidwirkstoffen aus dem konventionellen Anbau.
Wichtig ist trotzdem: Auch Chlorat nehmen wir ernst. Für Chlorat gelten Rückstandshöchstwerte, und wir prüfen unsere Rohwaren genau.
Unsere Premium Bio Qualität: geprüft, bevor sie ins Glas kommt
Bei Baron de Sel setzen wir bei unserem Edelsüß Paprika Bio auf besonders sorgfältig ausgewählte Premium Bio Rohware. Doch für uns endet Qualität nicht beim Bio-Siegel.
Wir lassen unsere Rohwaren von akkreditierten Laboren analysieren. Dabei prüfen wir nicht nur, ob gesetzliche Grenzwerte eingehalten werden, sondern ob die Ware unseren eigenen Qualitätsansprüchen entspricht.
Denn nicht alles, was rechtlich noch zulässig wäre, entspricht automatisch unserem Verständnis von Premium Bio Qualität.
Wenn eine Ware zwar gesetzlich zugelassen wäre, aber nicht unseren eigenen Ansprüchen entspricht, verwenden wir sie nicht. Dann wird sie nicht abgefüllt, nicht verkauft, sondern an den Lieferanten zurückgeschickt.
Für uns zählt nicht nur, was erlaubt ist. Für uns zählt, was wir mit gutem Gefühl in unser Glas füllen können.
Was zeigen unsere eigenen Analysen?
Unsere eigenen Analysen durch akkreditierte Labore bestätigen den hohen Anspruch an unsere Paprika-Rohware. Bei unserer geprüften Bio-Paprika-Rohware wurden keine weiteren Pestizidrückstände außer minimale Rückstände von Chlorat gefunden, was wie oben beschrieben auf die Wasseraufbereitung im Herkunftsland zurückzuführen ist.
Das ist für uns ein wichtiges Qualitätszeichen. Denn gerade im Vergleich zu den veröffentlichten Testergebnissen zeigt sich: Es macht einen Unterschied, ob Rohware nur eingekauft wird – oder ob sie nach strengen Kriterien ausgewählt, analysiert und bei Bedarf konsequent abgelehnt wird.
Unser Anspruch ist klar: Wir wollen Gewürze anbieten, die nicht nur gut schmecken, sondern auch mit gutem Gefühl verwendet werden können.
Edelsüß Paprika Bio von Baron de Sel
Unser Edelsüß Paprika Bio steht für mild-fruchtige Würze, schöne natürliche Farbe und sorgfältig geprüfte Premium Bio Qualität.
Er passt wunderbar zu:
Gulasch und PaprikahendlOfengemüse und ErdäpfelgerichtenMarinaden und GrillgewürzmischungenSaucen, Dips und AufstrichenFleisch, Fisch und vegetarischen GerichtenAlltagsküche, die Farbe und feine Würze braucht
Gerade weil Paprika so vielseitig ist, sollte die Qualität stimmen. Für uns bedeutet das: Bio-Rohware, eigene Laboranalysen, strenge Auswahl und ehrliche Verarbeitung in unserer Mühlviertler Gewürzmanufaktur.
Was bedeutet das für deinen Einkauf?
Wer regelmäßig mit Paprikapulver kocht, sollte bewusst wählen. Die aktuellen Tests zeigen deutlich, dass vor allem konventionelles Paprikapulver kritisch betrachtet werden sollte.
Bio ist bei Paprika die bessere Wahl. Aber auch innerhalb von Bio lohnt es sich, auf Hersteller zu achten, die Rohwaren sorgfältig prüfen und konsequent handeln.
Bei Baron de Sel setzen wir auf Premium Bio Qualität, eigene Analysen und klare Entscheidungen. Ware, die unseren Ansprüchen nicht entspricht, kommt nicht ins Glas.
Unser Fazit
Paprikapulver gehört in die Küche. Pestizid-Cocktails nicht.
Die Untersuchungen von Greenpeace und foodwatch zeigen, wie wichtig Bio-Qualität bei Gewürzen ist. Sie zeigen aber auch: Qualität entsteht nicht allein durch ein Siegel, sondern durch Verantwortung, Prüfung und Konsequenz.
Unser Edelsüß Paprika Bio steht genau dafür: mild-fruchtiger Geschmack, schöne natürliche Farbe und sorgfältig geprüfte Premium Bio Qualität.
Quellen & zum Nachlesen
ORF.at: „Foodwatch: Verbotene Pestizide in Reis, Tee, Paprikapulver“, 19.05.2026https://orf.at/stories/3430741/
help.ORF.at: „Greenpeace: ‚Pestizidcocktail‘ in Paprikapulver“, 19.05.2025https://help.orf.at/stories/3230285/
foodwatch Österreich: „Pestizid-Test“https://www.foodwatch.org/at/pestizid-test
Greenpeace Österreich: „Hintergrundinfos Paprikapulver“, Marktcheck Mai 2025https://greenpeace.at/uploads/2025/05/hintergrundinfos_paprikapulver_mai25.pdf
Europäische Kommission: „Chlorate – Maximum Residue Levels“https://food.ec.europa.eu/plants/pesticides/maximum-residue-levels/chlorate_en
BfR: „Fragen und Antworten zu Chlorat in Lebensmitteln“https://www.bfr.bund.de/en/service/frequently-asked-questions/topic/fragen-und-antworten-zu-chlorat-in-lebensmitteln/
am Apr 02 2026
3 kleine Zwiebeln mit 1 EL Baharat in Olivenöl goldbraun rösten.1 Tasse Reis dazu, salzen, mit knapp 2 Tassen Wasser ablöschen und den Reis fluffig gar kochen.
Separat und nacheinander in einer Pfanne, im selben Öl, welches immer aromatischer wird:
500g fein gewürfelte Karotten in Olivenöl bissfest braten.2 Hände Mandelsplitter mit 1 Hand Rosinen mittelgold braten.1 Tasse gefrorene Erbsen anrösten.1 Tasse Tofuwürfel anbraten.
Alle gerösteten Zutaten mit einem 1/2 EL Baharat und dem Reis vermengen.
am Mär 31 2026
50g Butter schmelzen.1 TL Kardamom und 1/4 TL Zimt, bis sich der Duft der Gewürze entfaltet, rösten.300g Datteln klein schneiden, hinzufügen und kurz anbraten.
Mit einem Stößel zu einer homogenen Masse stampfen.Auskühlen lassen, zu kleinen Kügelchen formen und in geröstetem Sesam rollen.
Fertig.